Die Infrarotheizung als ideale Alternative zu Nachtspeicherheizung
 

Nachtspeicherofen durch Infrarotheizung austauschen und Heizkosten sparen

Tauschen Sie Ihre Nachtspeicherheizung gegen die effiziente Infrarotheizung aus!

 

Zeiten verändern sich, und was einst als das Nonplusultra galt, ist heute nicht mehr zeitgemäß. Das ist in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens so. Die Technik verändert sich, weil neue Innovationen den Markt revolutionieren. Jeder von uns will Geld sparen und seine finanziellen Mittel so einsetzen, wie sie für ihn den bestmöglichen Effekt erzielen. Genauso ergeht es der Nachtspeicherheizung, die einst als modernes Heizsystem galt. Half sie uns doch, unsere Wohnungen zu beheizen, indem wir billigen Strom zum Sondertarif in den Nachtstunden beziehen konnten. Das System der Nachtspeicherheizung galt als durchaus schlüssig, und der Nachtspeicherofen feierte über Jahrzehnte hinweg einen beachtlichen Siegeszug. Seine Vorteile überwogen bei weitem die Nachteile, die jedes technische Gerät mit sich bringt – zur damaligen Zeit jedenfalls. Inzwischen hat sich die Nachtspeicherheizung jedoch gleich in vielfacher Hinsicht als unwirtschaftlich erwiesen.
Infrarotheizungen hingegen arbeiten mit einer um ein Vielfaches höheren Effizienz. Sie sind formschöner und wesentlich flexibler einsetzbar. Die Infrarotheizung passt sich unseren heutigen Vorstellungen vom modernen Wohnen wesentlich besser an und fügt sich in jede individuell bevorzugte Wohnkultur ein. Nachfolgend möchten wir die Aspekte etwas näher beleuchten, weshalb Sie die alten Stromfresser gegen ein modernes System der Infrarotheizung austauschen sollten und dabei viel Geld sparen können.

 

Tagstrom ist teurer als Nachstrom, weshalb dennoch Infrarotheizung?

Das Prinzip der Nachtspeicherheizung beruht auf der Überlegung, den Nachtspeicher aufzuheizen, wenn in den Kraftwerken ein Überangebot an Strom erzeugt wird. Dies sind die sogenannten Nachtstunden, wenn die Großverbraucher wie Industriebetriebe und Verwaltungen auf Sparflamme laufen. Es ist nicht so einfach, die Stromerzeugung im Kraftwerk herunterzufahren, um sie bereits wenige Stunden später wieder hochzutouren. Deshalb war die Nachtspeicherheizung ein willkommenes Medium, mit dem die Kraftwerksbetreiber und örtlichen Stromversorger ihr Stromnetz endlich in ein möglichst 24stündiges Gleichgewicht bringen konnten. Für den Kunden war die Anschaffung zu dieser Zeit sinnvoll aber auch nicht gerade günstig. Die Nachtspeicherheizung benötigt einen separaten Stromzähler, einen Sicherungsverteiler, mindestens einen Außentemperaturfühler sowie eine Schaltuhr. Zu jedem einzelnen Ofen mussten mehrere Kabel verlegt werden, die den Nachtspeicher mit Strom versorgten und ansteuerten. Dazu kamen die Anschaffungskosten für mindestens einen Nachtspeicherofen in jedem Raum, und so summierte sich die Nachtspeicherheizung zu einer beträchtlichen Investition. Konnte sie sich durch den Vorteil des billigen Nachtstroms amortisieren? Wohl kaum!
Infrarotheizungen heizen mit Tagstrom. Sie benötigen deshalb keinen separaten Zähler plus Schaltuhr. Ihr Stromkreis ist im ohnehin vorhandenen Sicherungsverteiler abgesichert, und die Übergabestelle ist nichts weiter als eine übliche Steckdose, die mit einem dreiadrigen Kabel installiert worden ist. Allein die Installationskosten liegen bei durchschnittlich nur 5 Prozent derer für eine Nachtspeicherheizung. Aber auch die Gerätekosten sind wesentlich niedriger als die für einen Nachtspeicherofen, und wir können somit bereits bei der Anschaffung viel Geld sparen. Wird die Infrarotheizung in den Sommermonaten nicht benötigt, kann ihre Steckdose auch für andere Elektrogeräte benutzt werden. Ein korpulenter Nachtspeicherofen hingegen liegt einschließlich seiner umfangreichen Verkabelungen und Schalteinrichtung während dieser Zeit brach und ist im Weg.

Fazit: Die Installation einer Nachtspeicherheizung ist sehr kostenintensiv. Die Schaltanlage, Verkabelungen und die Anschaffungskosten für die Öfen bedeuten eine vier- bis fünfstellige Investition. Die Öfen sind korpulent, und in den warmen Sommermonaten liegt die gesamte Anlage brach.

Die Lösung: Eine Infrarotheizung beansprucht nur wenig Platz und ist oftmals gar nicht als Heizung erkennbar (dazu später mehr). Sie funktioniert über eine übliche Steckdose und kann bei Bedarf auch über einen eigenen Stromkreis betrieben werden. Der gesamte Installationsaufwand liegt bei durchschnittlich 5 Prozent von dem einer Nachtspeicherheizung und die Steckdose kann auch anderweitig verwendet werden.

 

Ist der Nachtspeicher wirklich so effizient, wie behauptet wird?

Über den Bezug von preisgünstigerem Nachtstrom für die Nachtspeicherheizung in den nächtlichen Schwachlastzeiten haben wir bereits berichtet. Damit ist die Effizienz der Nachtspeicheröfen jedoch bereits fast vollständig ausgeschöpft. Ein solcher Ofen beruht auf dem Wirkungsprinzip, dass er sich nachts aufheizt und diese Wärme in seinem Speicherkern speichert. Am Tag gibt die Nachtspeicherheizung diese Wärme wieder ab, und ihre Wirksamkeit erhöht sich bei den meisten Modellen durch eingebaute Lüfter der die warme Luft schneller an den Raum abgeben. Klingt das gut? Nehmen wir einmal an, ihr Außentemperaturfühler hat angesichts der vorherrschenden Witterung nachts eine niedrige Temperatur gemessen. Dann heizt sich die Nachtspeicherheizung voll auf. Am nächsten Tag jedoch führt eine Warmfront, wie sie heutzutage bei unseren schnell wechselnden Wettersituationen eintrifft, zu hohen Temperaturen. Die Nachtspeicherheizung gibt dennoch ihre Wärme ab und wir „entsorgen“ sie, indem wir Türen und Fenster öffnen. Wir haben somit das Geld sprichwörtlich zum Fenster hinausgeworfen.
Der gegensätzliche Fall ist der, wenn die Wetterkapriolen einen Temperatursturz mit sich bringen. In der Nacht hat sich der Nachtspeicher auf Grund der vorherrschend höheren Temperaturen nicht vollständig aufgeheizt. Wenn am nächsten Tag die Temperaturen zurückgehen und es überraschend kälter wird ist er nicht in der Lage den Raum mit der zu beheizen. Die Nachtspeicherheizung heizt erst in der darauffolgenden Nacht wieder auf, und wir haben einen Tag in der unbeheizten Wohnung verbracht. Kuscheln ist zwar eine Möglichkeit, aber wir lieben auch Räume, in denen eine angenehme Raumtemperatur vorherrscht.

Fazit:Die Nachtspeicherheizung arbeitet viel zu unflexibel. Der Speicher der Heizung wird also jede Nacht auf Verdacht so vollgeladen, dass die Speicherleistung am Folgetag zur Beheizung der Wohnräume ausreicht. Ob Sie die Wärme nun auch tatsächlich benötigen wird dabei jedoch nicht berücksichtigt. Nachtstrom hin oder her, das ist Verschwendung! Außerdem kann sich die Nachtspeicherheizung nicht auf plötzliche Wetterkapriolen einstellen. Entweder wir vergeuden die Heizwärme oder unsere Wohnung bleibt für mindestens einen Tag unbeheizt.

Die Lösung: Haben wir eine Infrarotheizung im Einsatz, entscheiden wir selbst, ob uns die Raumtemperatur als zu niedrig erscheint. Wir können eine Infrarotheizung sofort und unabhängig vom Nachtstrombezug einschalten. Dann gibt sie sofort ihre Strahlungswärme ab. Statt der durchschnittlichen 4.000 Watt, die ein einzelner Nachtspeicherofen an Leistungsaufnahme benötigt, kommt die Infrarotheizung in den meisten Fällen mit nur einem Drittel der Leistung aus um den Raum behaglich zu beheizen. Das verringert unsere Heizkosten erheblich und verbessert zusätzlich unser Raumklima.

 

Strahlungswärme – ein klein wenig zum physikalischen Verständnis

Strahlungswärme bedeutet, dass ein Infrarot Heizkörper seine Wärme zielgerichtet an einen bestimmten Standort abgibt. Das erreicht er durch das Heizelement im inneren der Infrarotheizung. Ein Nachtspeicherofen, der von keramischen Kacheln umschlossen ist, gibt zwar auch einen Teil an Strahlungswärme ab. Dies ist jedoch nur ein äußerst geringer Prozentsatz, und der Wirkungsgrad einer Nachtspeicherheizung ist deshalb sehr gering. Deshalb sind diese Öfen mit eingebauten Lüftern ausgestattet. Der bläst die Wärme, die im Speicherkern des Ofens gespeichert ist, in den Raum, wo sie zirkulieren kann. Zirkulationswärme steigt jedoch zuerst nach oben und wirbelt zusätzlich dabei den überall vorhandenen Feinstaub auf. Die meiste Wärme sammelt sich deshalb direkt unter der Zimmerdecke, und nicht nur für Hausstauballergiker ist die Verwirbelung von Staubpartikeln äußerst ungünstig. Wir wollen aber weder auf einem Hochsitz unseren Feierabend verbringen noch eine Staubmaske tragen. Den Staub können wir durch noch intensiveres Putzen verringern, wenn´s auch keinen Spaß macht. Damit die zirkulierende Wärme aber auch in unserem Fußbereich ankommt, müssen wir jedoch noch mehr heizen, wodurch sich unsere Heizkosten noch weiter erhöhen. Die Infrarotheizung hingegen arbeitet zu einem äußerst hohen Prozentsatz mit Strahlungswärme. Wir können sie zielgerichtet dorthin lenken, wo wir sie benötigen. Sie benötigt keine nennenswerte Anlaufzeit und versorgt uns sofort mit angenehmer Wärme. Strahlungswärme wirbelt außerdem keinen Hausstaub auf, der unsere Atemwege belasten und sich außerdem auf sämtlichen Möblierungen verteilen würde. Eine Infrarotheizung breitet die erzeugte Wärme darüber hinaus gleichmäßig im Raum aus, und der Zirkulationseffekt verringert sich auf ein Mindestmaß. Durch die Infrarotwärme werden außerdem die Gegenstände und Körper im Raum erwärmt, diese geben die Wärme gleichmäßig an die Raumluft ab. Auch Fußboden und Außenwände werden erwärmt, was sich positiv auf die Bausubstanz auswirkt und Schimmelbildung vorbeugt.

Fazit: Nachtspeicher funktionieren vorrangig nach dem Prinzip der Verteilung von Zirkulationswärme. Dabei wird Hausstaub aufgewirbelt, der die Atemwege belastet und die Putzarbeiten erheblich aufwendiger macht. Die Wärme einer Nachtspeicherheizung bleibt größtenteils unter der Zimmerdecke, wo sie nutzlos ist, und der Wirkungsgrad von Nachtspeicheröfen ist deshalb sehr niedrig. Nachtspeicher austauschen und auf die Vorteile der Infrarotheizung setzen sollte in Betracht gezogen werden.

Die Lösung: Die Infrarotheizung funktioniert nach dem Prinzip der Strahlungswärme. Die erzeugte Wärme können wir zielgerichtet dorthin lenken, wo wir sie benötigen. Sie breitet sich aber auch gleichmäßig im Raum aus. Das Raumklima verbessert sich!
 

Nachtspeicheröfen sind eine ökologische Zeitbombe

Die Zeiten der ersten Nachtspeicheröfen mit Blechmantel sind Geschichte. Aber auch später wurde das Innere dieser Öfen noch mit Asbesttafeln ausgekleidet – ein Horror für alle, die einen solchen Ofen entsorgen müssen. In den fünfziger Jahren kannte man die Problematik asbesthaltiger Materialien noch nicht so genau. Dies zur Entschuldigung der damaligen Entwickler. Asbestkristalle verkleben, wenn sie freigesetzt und in der Raumluft verwirbelt werden, das Innere unserer Lunge. Dies kann zwar nicht, wie häufig behauptet, direkt zu Lungenkrebs führen. Jedoch sind schwere Atemwegserkrankungen die Folge, die zu Krebs führen können. Aus diesem Grund kann man Nachtspeicher mit asbesthaltigen Materialien auch nicht umrüsten. Der Aufwand ist unberechenbar, und er kann um ein Vielfaches höher sein als die Neuanschaffung einer Infrarotheizung. Ein asbesthaltiger Nachtspeicher darf nicht einfach aufgeschraubt und zerlegt werden. Dies übernehmen die speziell geschulten Mitarbeiter von Fachfirmen in Schutzkleidung, und die Bestandteile des zerlegten Ofens müssen als Sondermüll mit Nachweis über ein zertifiziertes Unternehmen entsorgt werden. Für die fachgerechte Entsorgung alter Nachtspeicheröfen haben wir Deutschlandweit Partner die im Zuge einer Umrüstung auf Infrarotheizungen günstige Preise anbieten. Auf keinen Fall sollte man selbst an diesen Öfen rumschrauben, denn wenn ein solcher asbestbehafteter Nachtspeicherofen geöffnet wird, müsste die gesamte Wohnung durch ein zertifiziertes Unternehmen dekontaminiert werden.

Fazit: Fast jede Nachtspeicherheizung wird bei der Entsorgung erneut zum Problem. Heizprinz kann bei Bedarf deutschlandweit für eine fachgerechte Entsorgung der alten Nachtspeicherheizungen sorgen. Eine Nachrüstung ist unkalkulierbar, weil niemand Kenntnis haben kann, ob der vorhandene Ofen Schadstoffe enthält. Nachtspeicher durch neue austauschen ist eigentlich nie sinnvoll.

Die Lösung: Eine jede Infrarotheizung ist ein ganz normales, handelsübliches Elektrogerät. Sie wird aufgestellt, an der Wand oder Decke montiert oder beispielsweise als dekorative Bildheizung in das Wohnambiente integriert. Infrarotheizungen haben eine hohe Lebensdauer und sind Wartungsfrei. Dazu sind sie effizient und zuverlässig. Bei Infrarotheizungen werden keine Schadstoffe verbaut die nachhaltig zu Problemen führen können oder eine spezielle Entsorgung erforderlich machen. Durch die Möglichkeit mit Ökostrom oder sogar eigener Stromproduktion zu heizen, wird die Umwelt entlastet.
 

Nachtspeicher umrüsten auf konventionelle Heizung – lohnt sich das?

Die Euphorie war groß, als die Nachtspeicherheizung einst als das innovative Nonplusultra galt. Sie galt als die häusliche Sparbüchse schlechthin, und so waren manche Bauherren davon überzeugt, dass sie niemals wieder ein anderes Heizsystem verwenden würden. Diese Überlegungen waren durchaus verständlich, denn konventionelle Heizungen waren ungeliebte platzverschwendende Schmutzfänger. Die klobigen Heizkörper mit Gussrippen sahen nicht besonders formschön aus und ihre Reinigung war sehr aufwendig. Jeder Raum wurde im Fensterbereich von dicken Heizungsrohren durchzogen, denn die damaligen Schwerkraftheizungen benötigten große Durchflussmengen an Heizungswasser. Also verzichteten diese Bauherren komplett auf die Installation einer konventionellen Heizungsanlage und vertrauten der Nachtspeicherheizung. An Infrarotheizungen war damals noch nicht zu denken, denn ihre Entwicklung vollzog sich erst viele Jahre später.
All diese Häuser sind heute völlig ohne konventionelle Heizungsanlage ausgestattet. Dort, wo sie einst installiert worden war, wurde sie auf ein Mindestmaß zurückgebaut. Der Einbau einer modernen konventionellen Heizungsanlage würde bedeuten, dass der Altbestand komplett entfernt und durch eine neue Installation ersetzt werden müsste. Unter 25.000 € für ein durchschnittlich großes Einfamilienhaus ist dies kaum zu schaffen. Nachtspeicher umrüsten auf konventionelle Heizung ist deshalb viel zu unrentabel. Der Einbau wäre mit einem extremen Bauaufwand verbunden, und anschließend stünde eine komplette Renovierung der betroffenen Räume an. Dieser Aufwand wäre für Eigenheimbesitzer nochmals eine große finanzielle Belastung. Für Vermieter würde es bedeuten, dass sie sich an den Renovierungskosten zumindest beteiligen müssten.

Fazit: Überall dort, wo ohnehin keine konventionelle Heizung vorhanden ist, wäre deren Neuinstallation mit einem finanziell hohen Aufwand verbunden. Das Gleiche gilt für Heizungsanlagen, die im guten Glauben an die Leistungsfähigkeit der Nachtspeicherheizung einst zurückgebaut worden sind. Hier ist die Infrarotheizung die perfekte alternative zur Nachtspeicherheizung!

Die Lösung: Infrarotheizungen sind ein vollwertiger Ersatz. Durch die unschlagbaren Anschaffungskosten, den niedrigen Verbrauch und die Freiheit bei der Gestaltung bzw. die unauffällige oder auch dekorative Integration in die Wohnräume. All das macht die Infrarotheizung zur perfekten Alternative zur Nachtspeicherheizung. Auch für Vermieter lohnt sich der Wechsel auf die Infrarotheizung. Die Verwaltung der Heizkosten liegt völlig in der Hand der Mieter und dadurch, dass die Infrarotheizung Wartungsfrei ist, entstehen weniger Diskussionen bei den Nebenkosten. Zudem erhalten ihre zukünftigen Mieter oder Besitzer ein Heizmedium, welches sich in moderner Form in die Wohnraumgestaltung integriert. Infrarotheizungen gibt es schließlich in den verschiedensten Varianten.

 

Varianten der Infrarotheizung

 

Lohnt sich die Infrarotheizung neben einer konventionellen Heizung?

Jedes Jahr vollzieht sich zu Beginn einer Heizperiode die gleiche Prozedur – in und hinter den Heizkörpern konventioneller Heizungen hat sich Staub festgesetzt, der sich nur schwer entfernen lässt. Mit dem Start in die Heizsaison muss dieser unbedingt beseitigt werden, damit er nicht durch sämtliche Räume der Wohnung wirbelt. Macht man das aber auch, wenn die perfekt geregelte Anlage bei einem vorzeitigen Kälteeinbruch unerwartet zum ersten Mal hochfährt? Wohl kaum, und dann ist das Unheil geschehen.
Nicht nur deshalb, sondern auch aus Gründen einer besseren Wärmeverteilung sind viele moderne Wohnungen mit Fußbodenheizungen ausgestattet. Sie arbeiten im Niedrigtemperaturbereich und sind deshalb auf den ersten Blick sehr sparsam im Verbrauch. Sie benötigen aber auch mindestens zwei Tage, bis sie den Estrich und andere Fußbodenschichten erwärmt haben und ihre Heizwärme den Raum beheizen kann. Deshalb gelten Fußbodenheizungen als zu träge, als dass sie bei einem Kälteeinbruch schnell genug reagieren könnten. Durch die Trägheit der Fußbodenheizung und die dadurch längeren Laufzeiten ist diese Heizungsvariante auch nicht so sparsam wie gedacht. Als Alternative ist die Infrarotheizung sofort startklar, Wir brauchen sie nur einschalten, wenn wir frieren und müssen nicht erst eine Reinigungsprozedur vollziehen oder zwei Tage auf Heizwärme warten. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch, wenn wir in Zeiten einer längeren Abwesenheit durch Urlaub etc. die konventionelle Heizung in den Sparmodus zurückgeschaltet haben. Mit Infrarotheizungen profitieren wir sofort von behaglicher Wärme. Das macht die Infrarotheizung in Form einer Zusatzheizung also auch für jeden interessant, der in den Übergangszeiten flexibler und kostengünstiger heizen möchte.

 

Die Vorteile von Infrarotheizungen in der Übersicht

Infrarotheizungen haben bei richtiger Anwendung einen um circa 50 Prozent niedrigeren Energieverbrauch als die Nachtspeicherheizung. Spätestens seit dem Wegfall der steuerlichen Subventionen für Nachtstrom rechnet sich dieser Einspareffekt bei den Heizkosten enorm. Anders als die Nachtspeicherheizung mit ihrer Zirkulationswärme geben Infrarotheizungen Strahlungswärme ab. Es bilden sich keine Luftschichten, von denen die in den oberen Raumbereichen am meisten aufgeheizt werden. Wir heizen also direkt dort, wo wir die Wärme benötigen und nicht dort, wo wir Heizenergie vergeuden würden. Infrarotheizungen erwärmen die den gesamten Raum gleichmäßig. Die Umrüstung einer Nachtspeicherheizung auf konventionelle Heizmethoden wäre neben den hohen Anschaffungskosten außerdem mit einem immensen Aufkommen an Dreck, Baustellenstress, eingeschränkter Nutzungsmöglichkeiten der Räume während der Bauzeit und nachträglich hohen Renovierungskosten verbunden. Der Aufwand für den Einbau einer Infrarotheizung ist dagegen ein wahres Kinderspiel.

Die Infrarotheizung ist wesentlich günstiger in der Anschaffung. Die Investitionskosten bleiben deshalb überschaubar und sind im Vergleich zu anderen Heizsystemen ganz klar ein Vorteil. Bei begrenzten finanziellen Mitteln kann die Umrüstung auch in Etappen bspw. Raum für Raum erfolgen.
Infrarotheizungen sind moderne, formschöne und schlanke Heizkörper. Sie können als sichtbare, flache Heizkörper aufgestellt oder an der Wand oder Decke montiert werden. Es gibt die Möglichkeit, sie unsichtbar werden zu lassen, indem sie als Bildheizung oder Spiegelheizung integriert werden. Sogar das Aufwerten der Räume durch dekorative Glasheizungen, Tafelheizungen oder Bildheizungen mit eigenem individuellen Wunschmotiv ist möglich. Die Infrarotheizung kann selbst von Laien eingebaut werden. Spezielle Lösungen, die etwas mehr handwerkliches Geschick erfordern, lassen sich bereits mit dem Know-how von Heimwerkern und Heimwerkerinnen bewerkstelligen.
Der Einbau der Infrarotheizung lässt Spielraum für weitere finanzielle Investitionen wie beispielsweise eine Photovoltaikanlage. Generieren Sie Ihren Strom selbst. Damit beteiligen Sie sich vom Einbau einer effizient wirkenden Infrarotheizung bis hin zur eigenen Stromerzeugung an dem, was unsere Zukunft sichert – einer sauberen Umwelt mit der Nutzung umweltfreundlicher Ressourcen.
 

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